Programm

Leider können wir im Moment keine Veranstaltung anbieten!
Wir hoffen sehr, dass es bald wieder möglich sein wird und bitten um Ihr Verständnis!


 

Samstag, 13. März 2021, 19.00 Uhr

Christoph Soldan und seine Kammersolisten

Programm:
Peer Gynt Suite von Edward Grieg
Klavierkonzert G-Dur op. 58 von Ludwig van Beethoven

Veranstaltungsort: ev. Friedenskirche Stukenbrock, Lindenstraße 7, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock

Weitere Einzelheiten werden Anfang 2021  bekannt gegeben!

Da wir wegen der verschärften Auflagen durch die Corona-Pandemie kurzfristig keine Veranstaltungen ankündigen können, wollen wir das Internet nutzen und ein paar Adventsgedichte auf die Seite setzen als kleinen Beitrag zur Kultur.

Vier Kerzen im Advent
© Horst Rehmann

Die erste Kerze brennt für Stille,
für Ruhe und Gemütlichkeit,
für Herzlichkeit und für den Wille,
zu leben in Behaglichkeit.

Die zweite Kerze brennt für Hoffnung,
für die Kraft und für den Glauben,
für Vernunft und für die Achtung,
und für die weißen Friedenstauben.

Die dritte Kerze brennt für Anstand,
für Respekt und auch für Güte,
für Gerechtigkeit und für Verstand,
und für’s eigene Gemüte.

Die vierte Kerze brennt für Liebe,
für das Wichtigste auf dieser Welt,
es gäbe nichts das uns noch bliebe,
wär nicht sie, an Nummer Eins gestellt.


Lied im Advent
© Matthias Claudius (1740 – 1815)

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Kerzenstreit

Eine Kerze ist klein und rund.
Nein, kann auch gross und eckig sein.
Meine ist gross und bunt,
Deine ist eckig und klein.

Nein, meine ist gross und rund,
Deine bunt und klein.
Nein, meine ist eckig und bunt,
Und rund kann sie auch sein.

Papperlapapp, ob eckig oder rund,
Ob gross, bunt oder klein,
Das ist doch wirklich einerlei;
Wichtig ist allein ihr Schein.

(© Hanna Schnyders)

Adventgedicht

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiss sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.
Autor: Theodor Fontane 1819-1898,