Programm

Samstag, 20. Mai 2017 Beginn 15.00 Uhr
Fahrt zu den Ruhrfestspielen 2017

Kleines Theater des Festspielhauses  Recklinghausen

Ruhrfestspiele 2017
Anmeldung bis 23. Februar!
KOPFÜBER – WELTUNTER
heißt das Motto der Ruhrfestspiele 2017.
Entsprechend ist auch das Theaterprogramm. „Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können“ – mit diesem Friedrich-Nietzsche-Zitat untermauern die Veranstalter ihre Programmauswahl.
Wir haben uns für eine wörtlich-sportliche Umsetzung des Mottos entschieden: Eine Aufführung im Kleinen Theater des Festspielhauses Recklinghausen
„Es ist ein virtuoses Spektakel der neuesten Generation rund um das Thema Rotation: 360° eben. Als radical urban Circus charakterisieren die Künstler ihre Show und waren damit zwei Jahre in Folge der Publikumsrenner beim legendären Edinburgh Fringe Festival. Die australisch-amerikanische Truppe, die unter dem Namen ‚360 Allstars‘ durch die ganze Welt tourt, ist eine wahrhaft unglaubliche Ansammlung von Ausnahmesportlern und Artisten.“
Wer Näheres erfahren, sehen oder hören möchte:
https://www.youtube.com/watch?v=vAmg3pIrjgo
oder einfach unter Google: 360° Allstars.
Unser Bus fährt um 12.30 Uhr am Bahnhof Schloß Holte ab, er hält bei Bedarf noch einmal vor der Grundschule Stukenbrock, Holter Straße.
Wir brauchen Ihre verbindliche Anmeldung mit Überweisung von 50,- € bis zum 23. Februar auf das Konto: Kulturkreis SHS, DE78 4786 2447 8625 3307 01, BIC GENODEM1RNE. Stichwort: Ruhrfestspiele 2017.
Die Karten in der Kategorie A kosten – für uns ermäßigt – 30,50 €. Die anteiligen Buskosten betragen 19,50 €.
Organisation: Erna Dransfeld, Gundel und Gottfried Kleines Tel.; 05207 3110 und 3920.

Sonntag, 19. Februar 2017, 19.00 Uhr
Vivaldi und mehr!

Gabriele Bertolini, Flöte und Alberto Carnevale Ricci, Klavier

BertoliniAuf dem Programm stehen folgende Werke:
A. Vivaldi: Concerto in F-Dur
J.S. Bach: Sonate für Flöte und Klavier g-moll BWV 1020
F. Schubert: Variationen über „Trockene Blumen“
A. Vivaldi: Concerto „La Notte“ in g-moll
F. Busoni: Divertimento
S. Profofjew: Sonate für Flöte und Klavier

Alberto Carnevale Ricci studierte Klavier am Konservatorium G. Verdi in Mailand und an der Hochschule für Musik in Detmold. Er absolvierte sein Konzertexamen mit Auszeichnung  und spielte bereits Konzerte im In- und Ausland. Durch vielseitige Kammermusiktätigkeit konnte er in unterschiedlichen Formationen Erfahrung sammeln und unterrichtet neben seiner solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit als Assistent von Prof. Perl an der HfM Detmold.
Gabriele Bertolini wurde im italienischen Trient geboren wo er das dortige Musikgymnasium besuchte und am gleichnamigen Konservatorium studierte. Seit 2004 studierte er Flöte bei Professor János Bálint an der Hochschule für Musik Detmold. Zahlreiche Meisterkurse und zahlreiche Wett-bewerbe führten ihn ins In-und Ausland. Nach Zeitverträgen beim Sinfonieorchester Münster und den Bielefelder Philharmonikern, ist Gabriele Bertolini seit 2012 als Solo-Flötist am Landestheater Detmold angestellt.
Eintritt: 15 €, Mitglieder 12 €

Sonntag, 19. Februar um 19.00 Uhr
Ort: Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock

Mittwoch, 15. März 2017, 20 Uhr
Autorenlesung  mit Karin Kalisa – Sungs Laden

© Bina Elisabeth Mohn
© Bina Elisabeth Mohn

Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern: Karin Kalisa erzählt, wie das Leben in der Metropole Berlin sich verwandelt, sobald Urberliner und die Nachkommen der vietnamesischen Vertragsarbeiter der DDR sich zusammentun.
Karin Kalisa lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tôkyô und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Als Wissenschaftlerin und freie Autorin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen.

Klappentext
sungsladen_coverAm Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.
Eintritt: 10 €, Mitglieder: 8 €

Mittwoch, 15. März 2017, 20.00 Uhr
Ort:  Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock

 

Samstag, 18. März 2017
Museumsfahrt mit Bahn und Bus ins Landesmuseum Münster zur Ausstellung
„Henry Moore – Impuls für Europa“

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur, Münster, das in großem Stil umgebaut und 2014 wieder eröffnet wurde, widmet Henry Moore (1898 – 1986) eine umfangreiche Werkschau. Niemand sonst hat die Bildhauerei der Nachkriegszeit so sehr geprägt, so radikal neu entwickelt und dabei viele europäische Künstler inspiriert. Es war vor allem sein Spagat zwischen Figuration und Abstraktion, der seine Sonderstellung bestimmte. 120 Arbeiten von Moore und 16 weiteren Künstlern zeigen in vier Kapiteln die Wechselbeziehungen der Künstler: die Inspirationen, die auf Moore einwirkten und die von ihm ausgingen.

Abfahrt ist um 8.44 Uhr vom Bahnhof Schloß Holte –  Ankunft  Münster:  10.45 Uhr.  Vom Münsterschen Bahnhof fahren  Linienbusse  zum Landesmuseum, (die Bahnfahrkarten gelten auch für den Linienbus). – 11.30 Uhr Führung  durch die Ausstellung. Da wir mit Gruppentickets für jeweils 5 Personen reisen, kann die Rückfahrt individuell gestaltet werden. Es müssen nur die fünf Inhaber jeder Gruppenkarte zusammen bleiben. Wir werden im Zug Zettel mit den jeweiligen Abfahrts- und Anschlusszeiten verteilen.

Selbstverständlich kann mit der Eintrittskarte außer der Sonderausstellung auch das ganze neue  Landesmuseum besichtigt werden. Der Fahrpreis beläuft sich auf 25 € /p. P. und beinhaltet die Fahrt, den Eintritt und die Führung. Wenn Sie mitfahren möchten, überweisen Sie bitte bis zum 15. März den Betrag von 25 € auf folgendes  Konto: Kulturkreis SHS, DE78 4786 2447 8625 3307 01, BIC GENODEM1RNE
Bitte schreiben Sie in den Verwendungszweck auch Ihre Telefonnummer, damit wir Sie bei Änderungen verständigen können.

Weitere Informationen: Tel.: 05207 3920 oder 3110. http://www.lwl.org/LWL/Kultur/museumkunstkultur/

Sonntag, 02. April 2017, 19.00 Uhr
Liederabend mit Christoph Jung, Bariton und Piotr Oczkowski, Klavier

„Die Schöne Müllerin“ von Franz Schubert
aus „Des Knaben Wunderhorn“ von Gustav Mahler

Prof. Christopher Jung, Bariton, und Prof. Piotr Oczkowski, Klavier.

Das Duo Christopher Jung und Piotr Oczkowski gastiert seit über zehn Jahren im In- und Ausland. Beide Interpreten unterrichten neben ihrer Konzerttätigkeit auch an den Musikhochschulen in Detmold und Halle/Saale. Das gemeinsame Liedrepertoire des Duos beinhaltet die großen romantischen Liederzyklen ebenso wie das impressionistische Liedschaffen französischer Komponisten oder auch zeitgenössisches Liedgut.

„Die schöne Müllerin“ (op.25, D.795) ist ein Liederzyklus für Singstimme und Klavier von Franz Schubert, der 1823 komponiert wurde. Die Texte sind von Wilhelm Müller.  Der Inhalt bezieht sich – biographischen Quellen und Briefen zufolge – auf Müllers unerfüllte Liebe zu Luise Hensel.
„Des Knaben Wunderhorn“ ist eine von Gustav Mahler verfasste Sammlung von Kunstliedern. Mahler vertonte 12 Gedichte aus einer Sammlung, die zwischen 1805 und 1808 von Clemens Brentano und Achim von Arnim veröffentlicht wurde.
Eintritt: 15 €, Mitglieder: 12 €
Sonntag, 2. April 2017, 19.00 Uhr
Ort: Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock


Sonntag, 7. Mai 2017, 19.00 Uhr
Kammermusikabend – Dozentenkonzert
Alexander Gebert, Cello und
Elena Margolina-Hait, Klavier

Alexander Geber ist Spross einer polnischen Musikerfamilie, die 1980 nach Finnland auswanderte. 1982 bekam er seinen ersten Cello-Unterricht am Konservatorium Turku. Mit 12 Jahren wurde er Student an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Von 1995 bis 1998 studierte er bei Kazimierz Michalik an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität und wechselte dann nach Paris und  Stuttgart.
Er war Cellist des Altenberg Trios Wien, dessen Repertoire rund 200 Klaviertrios umfasst. Gebert hat zwischen 2007 und 2013 jährlich zwei Konzerte im Wiener Musikverein gegeben.
Inzwischen gibt Gebert oft Meisterkurse in Finnland, Belgien und Polen. Er lehrte Kammermusik am Konservatorium Wien Privatuniversität, der Accademia die Musica di Pinerolo und der Accademia pianistica di Imola, und gab zahlreiche Meisterkurse an verschiedenen europäischen Hochschulen und Universitäten. Seit 2010 lehrt er als Professor an der Hochschule für Musik Detmold, seit 2015 ist er dort auch künstlerischer Prorektor.

Die Pianistin Elena Margolina-Hait genoss eine hervorragende musikalische Ausbildung. Ihr Studium an der N.A. Rimski-Korsakow-Hochschule für Musik St. Petersburg beendete sie als Diplom-Konzertpianistin. 1996 schloss sie ihr Konzertexamen an der Hochschule für Musik Detmold mit Auszeichnung ab.
 Elena Margolina-Hait ist Preisträgerin mehrerer renommierter Klavier- und Kammermusikwettbewerbe. Die Künstlerin lehrte erfolgreich an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und ist bei internationalen Meisterkursen aktiv zu erleben. 2014 hat die Pianistin den Ruf als Professorin für Klavier an der Hochschule für Musik Detmold angenommen. Ihre rege Konzerttätigkeit führt Elena Margolina-Hait durch ganz Europa und Übersee. Sie trat als Solistin mit führenden Orchestern auf. Die musikalische Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten führt sie regelmäßig in große internationale Konzertsäle. 
Elena Margolina-Hait hat zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen sowie mehrere CDs eingespielt. Ihre CD „F. Schubert. Sonate D 959. Moments musicaux D 780“ erhielt den SUPERSONIC-Preis 2008 der Zeitschrift PIZZICATO, Luxemburg.

Auf dem Programm stehen folgende Werke:
Franz Schubert: Sonatine a-moll D385
Mieszyslaw Weinberg: Sonate C-Dur Nr. 2 Op. 63
Felix Mendelssohn: Variations concertantes Op. 17
Francis Poulenc: Sonate FP 143
Sonntag, 7. Mai 2017, 19.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock