Programm

 Sonntag, 02. Juli 2017, 19.00 Uhr
Cora Chilcott
“ Der Dichtung muntre Schattenwelt“

Gedichte und Auszüge aus Dramen und Briefen Friedrich von Schillers

„Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne.“ Des Dichters Worte, vor über zweihundert Jahren geschrieben, haben von ihrer Gültigkeit nicht verloren. Im Gegenteil! Sie sind heutiger denn je. Schiller, welcher sich sein Leben lang mit den Fragen nach einer idealen Gesellschaftsform auseinandersetzte und auch die Kritik an der damals bestehenden in seine philosophischen Abhandlungen, vor allem aber auch in seine Dichtkunst, einfließen ließ, legte seinen berühmt gewordenen Figuren feurige Botschaften in den Mund: Johanna, Marquis Posa, Fiesko, Maria Stuart und Schiller selbst („Geben Sie Gedankenfreiheit!“) kommen hier zu Wort. So fügen sich Auszüge aus den Dramen und eine Auswahl von Gedichten und Gedanken aus prosaischen Schriften, welche ebenso die Begriffe „Schönheit“ und „Liebe“ im Verhältnis zur Freiheit und gesellschaftlichen Entwicklung beleuchten, zu einer wortgewaltigen Collage, die die Zeitlosigkeit Schillerscher Gedanken und Auffassungen widerspiegeln soll. Dem „Dichter der Freiheit“ soll hier im eigentlichen Sinne ein Denkmal gesetzt werden.
Die Berliner Schauspielerin Cora Chilcott, langjähriger Gast beim BERLINER ENSEMBLE, ist vielen noch durch ihren phantastischen Shakespeare-Abend im Kulturforum in Erinnerung. Im Spiel mit der Sprache versteht sie es   hervorragend, in viele Rollen zu schlüpfen und die unterschiedlichen Charaktere nicht nur zu spielen sondern zu verkörpern.
Eintritt: 15 €, Mitglieder: 12 €
Sonntag, 2. Juli 2017, 19,00 Uhr
Ort: Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock
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Mittwoch, 12. Juli 2017
Fahrt zur documenta 14 in Kassel

Foto Mathias Voelzke

Der Kulturkreis SHS e.V. lädt zu einem Besuch der documenta 14 in Kassel ein.

Die alle fünf Jahre stattfindende Kunstausstellung gilt als weltweit bedeutendste Schau für zeitgenössische Kunst. Mehr als 160 Künstler aus aller Welt zeigen ihre Arbeiten.  Die Ausstellung erstreckt sich in Kassel über rund 30 verschiedene Orte. 166 Begleiter, „Choristen“ genannt, stehen bereit, um die Gäste durch die Stadt zu begleiten. Viele Kunstwerke im öffentlichen Raum sind schon fertig – und nicht zu übersehen: ein mit verbotenen Büchern behängter Tempel, ein 16 Meter hoher Obelisk, die mit Jute-Säcken verhängte Torwache und vieles mehr.
„Wir bitten die Besucher, sich Zeit zu nehmen, und die Erfahrung der Weite zu genießen, ohne sich zu verpflichten, alles zu sehen und zu erleben“, sagte der künstlerische Leiter der Documenta 14, Adam Szymczyk, dem Monopol-Magazin. Die Documenta sei „kein Quiz mit 100 Fragen, die an einem Tag beantwortet werden müssen“.
Abfahrt ist am Mittwoch, 12. Juli 2017 um 10.00 Uhr am Busbahnhof Schloß Holte. Eine Führung ist vorgesehen, aber natürlich auch Zeit, auf eigene Faust die Stadt bzw. andere Ausstellungsorte zu besichtigen. Da der Reisepreis von 55 € sich durch die Anzahl der Teilnehmer verändern kann, bitten wir um frühzeitige Anmeldung durch Überweisung der Summe auf das
Konto DE78 4786 2447 8625 3307 01, BIC GENODEM1RNE
oder Anruf unter der Nummer 05207 3110 oder 2127.
Der Preis beinhaltet die Busfahrt, den Eintritt und die Führung.
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So., 17. September 2017, 19.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp

Kammermusikabend mit dem Vigato-Quartett

Das Vigato Quartett – Veronika Bejnarowicz (Violine), Laura Kania (Violine), Rica Schultes (Viola) und Gereon Theis (Violoncello) – begegnete sich erstmals 2010 im Detmolder Hochbegabtenzentrum der Hochschule für Musik und wird seither musikalisch von Diemut Poppen begleitet.
Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb über das Vigato Quartett:
„Die vier Musiker sind Könner ihres Faches. Wie die jungen Leute spielten, mit welchem Ausdruck und Gefühlen sie aus Noten Töne zaubern, war großartig.“ Inspirationen erhielt das Streichquartett in der gemeinsamen Arbeit mit dem Auryn Quartett, dem Fine Arts Quartet und dem Belcea Quartet.
Meisterkurse und Konzerte – im Rahmen der Thüringischen Sommerakademie  sowie bei der 52. Académie de Musique Tibor Varga in Sion (Schweiz) mit Diemut Poppen – bereicherten die musikalische Entwicklung des Ensembles.
Im August 2016 erhielt das Vigato Quartett eine Einladung zum Jeunesses Musicales International Chamber Music Campus in Weikersheim. Bisherige Konzertreisen führten das Vigato Quartett durch ganz Deutschland und das europäische Ausland. Im Jahr 2015 folgten Einladungen zum internationalen Festival Pablo Casals in Prades (Frankreich) sowie zu einem Konzert im Rahmen der Rigi Musiktage in Vitznau (Schweiz). Mitte 2017 wird die erste CD von Vigato, zusammen mit der Harfenistin Rebekka Frömling, bei dem Label PASCHENrecords erscheinen.
Die jungen Musiker werden die „Kreutzer Sonate“ von Leos Janacek, das Streichquartett in C-Dur von Joseph Haydn und das Streichquartett d-Moll von Mozart  spielen.
Sonntag, 17. September 2017, 19.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp
Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock
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So., 8. Oktober 2017, 16.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp
Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock
Gedenkausstellung Detlef Karsten  und
Klavierabend mit Björn Karsten
Detlef Karsten studierte Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Danach führte er seine Studien der Malerei an der Städel-schule in Frankfurt am Main fort. Nach mehreren Performances und verlegte sich der Künstler mehr auf die Malerei und Bildhauerei. Im Jahre 1988 begann Detlef Karsten seine Tätigkeit als freischaffender Künstler in Wiesbaden. Seit Anfang 2007 lebte und arbeitete Detlef Karsten in Verl. Durch das Leben im ländlichen Milieu entstanden hier Bilder von ganz spezieller Ausdruckskraft. Detlef Karsten starb am 17. Januar 2017.
Sein Bruder, der Pianist Björn Karsten studierte Klavier an der Musikhochschule Köln. Es folgten verschiedene Projekte:  Konzertreisen, Rundfunkaufnahmen als Solist und Kammermusiker. Mitten in seiner Laufbahn erblindete er. Ohne Augenlicht war das Klavier für ihn zunächst verloren. Doch die Begeisterung für die Musik ließ ihn sich das Klavier „ertastend“ zurückerobern, indem das erläuternde Wort Musik und Publikum näher zusammenrückt. Er selbst bezeichnet sich als  Klavierer und Performer,    Pianosoph der Klarenberg-Akademie,    Beethoven-Apologet.
So., 8. Oktober 2017, 16.00 Uhr,
Kulturforum am Altenkamp , Altenkamp 1,
Schloß Holte-Stukenbrock _____________________________________________________
Sa., 21. Oktober 2017, 18.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp
Jazzabend mit Frank Muschalle, Klavier
Frank Muschalle, mittlerweile in Berlin zu Hause, ist seit über 20 Jahren auf Tournee und zählt heute weltweit zu den international gefragtesten Boogie Woogie Pianisten. Geboren  1969, entdeckte er nach 11 Jahren klassischen Klavierunterrichts mit 19 den Boogie Woogie für sich. Von da an widmete er sich ausschließlich dem Studium dieser Musik. Musikalisch beeinflußt haben ihn das Boogie Woogie Trio Ammons, Johnson, Lewis, aber auch Pianisten wie Axel Zwingenberger, Little Brother Montgomery oder Cow Cow Davenport. 1995 erschien die Debut – CD „ Great Boogie Woogie News “ bei dem Wiener Label Document Records. Es folgten eine Tournee durch Österreich zusammen mit der Mojo Blues Band und Red Holloway, gemeinsame Konzerte mit Axel Zwingenberger und Vince Weber. 1997 ist die zweite CD „Battin´ the Boogie“  erschienen, Frank spielte auf Festivals  wie z.B. „Stars of Boogie Woogie“ im Konzerthaus in Wien.12 CDs sind mittlerweile von Frank Muschalle erschienen. „Seine exzellente Technik versteht der Neu-Berliner jenseits von eingefahrenen Licks ideenreich einzusetzen, das bewies er nicht nur auf zahllosen Solo-Konzerten sondern seit 1993 auch mit seinem Trio…Ob schnell, ob Midtempo, ob bluesig-schlendernd, …. ein kompakt-swingendes Naturereignis“, Thorsten Meyer, Jazzpodium
Sa., 21. Oktober 2017, 18.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1
Schloß Holte-Stukenbrock
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So., 29. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp
Lesekonzert mit Christoph Soldan
500 Jahrestag Reformation – Fanny Hensel“
Geniale Komponistin und glühende Verteidigerin der Re-formation, das war Fanny Mendelssohn. Christoph Soldan spielt „Das Jahr“ und verbindet die einzeln auskomponierten Monate dieses zyklischen Werkes mit dem Roman von Peter Härtling. Die „Monate“ basieren zum Teil auf Werken von J.S. Bach oder Textenvon Martin Luther. „Das Jahr“ gilt als erster Monats-Zyklus der Klaviergeschichte. Erst 35 Jahre später hat Tschaikowsky Ähnliches unternommen.  Fanny Hensel hat sich in den 13 Charakterstücken regelrecht ausgetobt und über uns Zuhörern die ganze Fülle ihrer Fertigkeiten ausgeschüttet. In jedem einzelnen Monat zeigt sich die Komponistin von einer anderen Seite – mal als stürmisch-überbordende Romantikerin, mal als ausgefuchste Technikerin, deren Virtuosität keine Grenzen kennt, dann als humorvolle Volksliedbearbeiterin, die es zu verhindern weiß, ins Derb-Komische abzugleiten und mehrfach auch als Kirchenmusikkennerin, die Choräle in ihre Musiksprache übersetzen kann.
So., 29. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1
Schloß Holte-Stukenbrock
Christoph Soldan