Programm

Gedenkausstellung Detlef Karsten

Detlef Karsten studierte Kunsterziehung und Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Danach führte er seine Studien der Malerei an der Städel-schule in Frankfurt am Main fort. Nach mehreren Performances und verlegte sich der Künstler mehr auf die Malerei und Bildhauerei. Im Jahre 1988 begann Detlef Karsten seine Tätigkeit als freischaffender Künstler in Wiesbaden. Seit Anfang 2007 lebte und arbeitete Detlef Karsten in Verl. Durch das Leben im ländlichen Milieu entstanden hier Bilder von ganz spezieller Ausdruckskraft. Detlef Karsten starb am 17. Januar 2017.
Die Ausstellung ist für Interessierte nach Absprache geöffnet (Tel.: 05207 2127).
Kulturforum am Altenkamp , Altenkamp 1,
Schloß Holte-Stukenbrock


 

Sa., 27. Januar, 16.00 Uhr
Hauskonzert bei Barbara Lundgreen

Es spielen Ufuk Mete Sahin und Yiran Wu

Auf dem Programm stehen  Werke von Haydn, Liszt, Schumann und Skrjabin.
Beide Interpreten sind außerordentlich begabte Studierende der Musikhochschule Detmold aus der Klasse von Frau Prof. Margolina-Hait.  Yiran Wu hat gerade ihre Master-Prüfung bestanden und bereitet sich auf ihr Konzertexamen vor. Ufuk Mete Sahin nahm bereits an mehreren Meisterkursen teil und probt zur Zeit mit der Nordwestdeutschen Philharmonie das 4. Rachmaninow-Klavierkonzert.
Eintritt: 15 €, um Anmeldung wird gebeten.

Barbara Lundgreen, Buschweg 26, Schloß Holte-Stukenbrock, Tel.: 05207 6467


So., 28. Jan. 2018
Besuch der Kunsthalle Bielefeld „Der böse Expressionismus – Trauma und Tabu“

Treffpunkt: 12.00 Uhr am Bahnhof Schloß Holte. Wir bilden Fahrgemeinschaften. Beginn der Führung: 13.00 Uhr.
„Expressionismus war eine Zeiterscheinung, keine Kunstmode“, erinnerte sich Oskar Kokoschka. Die Anfangsjahre des 20. Jhds waren bekanntlich eine Zeit größter Herausforderungen und existenzieller Verunsicherung, geprägt von Industrialisierung und proletarischem Massenelend, Landflucht, ausufernden Großstädten und Wohnungsnot. Die rückständige, an feudalen und militaristischen Idealen orientierte Gesellschaftsordnung des Kaiserreichs war mit den rasanten Veränderungen heillos überfordert, der Kollaps kam mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Der Expressionismus war unter solchen Vorzeichen die Kunstform, mit der sich die Rebellion im Felde der Kultur Bahn brach; nach 1919 gewann er unter den neuen politischen Vorzeichen noch einmal an Vehemenz.
Eintritt und Führung: 10 €
Anmeldung erwünscht: 05207 3110 oder 2127


So., 18. Feb., 2018, 19.00 Uhr
Kammermusikabend mit dem Trio Tastenwind
Elena Kaßmann, Klavier, Fabian Hauser, Klarinette und Katja Schulte-Bunert, Querflöte

„Meisterhaft dargeboten vom coolen Fabian Hauser und der elegant aufspielenden Elena Kaßmann… ein wahres Hörabenteuer … Katja Schulte-Bunert spielte mit großer Akkuratesse, weichem Ton und feinem Gespür.“ (Neue Westfälische)
Folgende Werke stehen auf dem Programm:
Florent Schmitt –  Sonatine en Trio;  W.A. Mozart – Sonate für Flöte und Klavier KV 14; Niels W. Gade – Fantasiestücke für Klarinette und Klavier; Camille Saint-Saens –  Tarantella für Flöte, Klarinette und Klavier; Fabian Hauser – „Three Scenes for Three“ ; Sigfrid Karg-Elert – Sonata für Flöte Solo; Francis Poulenc – Sonata für Clarinet und Piano; Guillaume Connesson – Parade für  Flöte, Klarinette und Klavier.
Das Trio Tastenwind besteht aus den Mitgliedern der Bielefelder Philharmoniker Katja Schulte-Bunert (Flöte) und Fabian Hauser (Klarinette),sowie der Pianistin Elena Kaßmann.
Die Gründung des Trios ergab sich im Jahre 2016 im Rahmen der Vorbereitungen für ein philharmonisches Kammerkonzert. Schnell wurde klar, dass das wechselseitige musikalische Verständnis auf außergewöhnliche Weise harmonierte und das Bedürfnis nach einer intensiveren, beständigeren Zusammenarbeit bei allen Beteiligten groß war. Spätestens seit der Uraufführung der speziell für das Trio Tastenwind konzipierten Komposition von Fabian Hauser „Three scenes for three“, welche im Frühjahr 2017 in der Rudolf-Oetker-Halle uraufgeführt wurde, ist das Trio Tastenwind als festes Ensemble nicht nur Bestandteil der philharmonischen Kammermusik, sondern hat im Konzertleben in und um Bielefeld einen festen Platz gefunden.
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock; Eintritt: 15 €, Mitglieder: 12 €


Di., 27. Februar 2018, 20.00 Uhr
Jahreshauptversammlung

Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock



So., 4. März 2018, 16.00 Uhr
Ausstellungseröffnung Birgit Schelp

Birgit Schelp wurde in Detmold geboren und  ist seit 17 Jahren künstlerisch tätig. Angeregt durch das Spätwerk Kasimir Malewitchs begann sie, mit Formen und Farben zu experimentieren – zunächst mehr gegenständlich, dann eher informell-expressiv. Seit einem Jahr lebt die Künstlerin in Schloß Holte-Stukenbrock.
Die Ausstellung ist bis zum 25.3.2018 geöffnet.
Sa., 15 – 18 Uhr, So., 11-13 und 15-18 Uhr
Informationen:  Tel: 0174 99 48 795
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock


Mi., 7. März 2018, 20.00 Uhr
Autorenlesung Susan Kreller – „Pirasol“

„Zwei alte Damen leben in der Papierfabrikantenvilla »Pirasol«: Die scheue Gwendolin ist 84 Jahre alt, Witwe und Alleinerbin des Hauses, Thea ist fünfzehn Jahre jünger und verfolgt einen eigenen Plan. Als man den vom Vater verstoßenen und seit drei Jahrzehnten verschollenen Sohn Gwendolins in der Stadt gesehen haben will, versucht Thea, ihren Einfluss zu sichern und vollends das Regiment im Haus zu übernehmen. Für Gwendolin der Auslöser, sich zu erinnern: an eine Berliner Kindheit während der Zeit des Nationalsozialismus, an den Verlust der Eltern und das eigene Überleben, an einen neuen Anfang mit dem despotischen Papierkönig Willem, einen Brandanschlag und schließlich an die Verbannung des gemeinsamen Kindes. Am Ende lernt Gwendolin, allen Widrigkeiten etwas entgegenzusetzen – sich selbst.“

Susan Kreller wurde 1977 in Planen geboren, studierte Germanistik und Anglistik und promovierte über deutsche Übersetzungen englischsprachiger Kinderlyrik. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld und arbeitet als freie Journalistin und Autorin. 2015 erhielt sie den Deutschen Jugendliteraturpreis für ihren Roman „Schneeriese“.
Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock, Eintritt: 5 €


Mi., 14. März 2018, 19.50 Uhr
Filmabend – „Loving Vincent“ –


Das Einzigartige an diesem Film über Vincent van Gogh ist seine Technik:  65ooo Ölbilder wurden in seinem Stil gezeichnet und abfotografiert.  Auf der Basis seiner  Briefe und Bilder wird versucht, seinen letzten Lebensabschnitt und seinen Tod nachzuvollziehen.
Eintritt: 5 €
Aula der Realschule, Am Hallenbad 2, Schloß Holte-Stukenbrock


So., 18. März 2018, 19.00 Uhr
Drama Queens

Ein Lieder- und Arienabend mit Myriam Anna Dewald, Sopran und Maurizio Deiana, Klavier

Ein Lieder- und Arienabend am Rande eines (nicht ganz ernst gemeinten) Nervenzusammenbruchs mit Werken u.a. von Händel, Schubert, Mahler, Verdi und  Mozart.
‚Drama Queen‘ ist ein umgangssprachlicher Ausdruck im Englischen für Menschen, die regelmäßig überzogen emotional und ich-bezogen reagieren, wovon es in der Opern- u. Liederwelt viele Beispiele gibt.
Myriam Anna Dewald studierte Gesang mit Schwerpunkt Oper und Lied an der Musikhochschule Detmold und trat bereits in zahlreichen Opernaufführungen im In- und Ausland auf. Begleitet wir sie von Maurizio Deiana, der ebenfalls an der HfM Detmold Kammermusik und Liedbegleitung studierte. Begleitend zum Studium arbeitete er als Solorepetitor sowie als Assistent des Dirigenten beim Uniorchester Bielefeld.
Kulturforum am Altenkamp
Eintritt: 15 €, Mitglieder: 12 €


So., 29. April 2018, 17.00 Uhr
Kirchenkonzert Versöhnungskirche Schloß Holte

Trio contemporaneo
Tamara Buslova, Orgel und Schlaginstumente, Benjamin Nachbar, Viola und Violine und Günther Wiesemann, Schlaginstrumente und Sprecher spielen Werke von  Johann Christian Bach, Johann Sebastian Bach, Béla Bartók, Nicolo Paganini und Günther Wiesemann. Der Name ist im wahrsten Sinne des Wortes Programm: contemporaneo bedeutet sowohl „zeitgenössisch“, als auch „gleichzeitig“.  Seit 15 Jahren spielen die drei Musiker zusammen und treten dabei z.B. beim Rheingau Musik Festival oder beim Kultursommer Südhessen auf.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Versöhnungskirche, Gluckweg 1, Schloß Holte-Stukenbrock


Fr., 8. Juni 2018, 20.00 Uhr
Autorenlesung Anne Jacobs „Tuchvilla“

Augsburg, 1913. Die junge Marie tritt eine Anstellung als Küchenmagd in der imposanten Tuchvilla an, dem Wohnsitz der Industriellenfamilie Melzer. Während das Mädchen aus dem Waisenhaus seinen Platz unter den Dienstboten sucht, sehnt die Herrschaft die winterliche Ballsaison herbei, in der Katharina, die hübsche, jüngste Tochter der Melzers, in die Gesellschaft eingeführt wird. Nur Paul, der Erbe der Familie, hält sich dem Trubel fern und zieht sein Münchner Studentenleben vor – bis er Marie begegnet …
Geboren und aufgewachsen in Niedersachsen und mittlerweile ansässig im Taunus, studierte Anne Jacobs zuerst Musik und Sprachen. Sie legte das Staatsexamen ab, versuchte sich als Gymnasiallehrerin und arbeitete in einer Buchhandlung. Sie veröffentlichte bereits unter anderem Namen – inzwischen etwa zwanzig Romane – und widmet dem Schreiben täglich sechs bis acht Stunden – auch an Wochenenden und Feiertagen. Mit „Die Tuchvilla“ erfüllte sie sich den Traum, ein Familienschicksal vor dem Hintergrund der jüngsten Geschichte zu beschreiben. Anne Jacobs ist ein geschlossenes Pseudonym. Die Autorin ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Kulturforum am Altenkamp, Altenkamp 1, Schloß Holte-Stukenbrock ; Eintritt: 5 €


So., 24. Juni 2018
Fahrt zum Sprengel-Museum Hannover

Abfahrt: 10.00 Uhr Bahnhof Schloß Holte
Das Sprengel Museum Hannover zählt mit seiner umfangreichen Sammlung und dem vielfältigen Ausstellungsprogramm zu den bedeutendsten Museen der Kunst des 20. Jahrhunderts und 21. Jahrhunderts. Die deutsche Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes kürte es 2017 zum „Museum des Jahres“. Die Führung ist für 13.00 Uhr geplant.